Hey,
am Sonntag war mein erster richtiger Tag in Ecuador. Was haben wir gemacht?
Also erstmal konnte ich nur so bis um fünf geschlafen, weil ich die deutsche Zeit noch gewöhnt war. Für alle, die es nicht wissen Ecuador ist sieben Stunden zurück:D So gegen acht bin ich dann aufgestanden, weil ich meine Mama schon draußen gesehen habe. Zum Fühstück haben wir ganz viel frisches Obst, ein gekochtes Ei und Brot gegessen. Das Obst ist hier sooooo lecker:D Ich habe Papayas (werden die so geschrieben?:D) probiert und naja ich finde die ja ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber die Ananasse (das hört sich echt komisch an:/) schmecken hier tausendmal besser.
Nach dem Frühstück sind wir dann losgefahren- ich hatte verstanden, dass wir in ein Schwimmbad gehen, ich habe gedacht ein öffenliches oder so. Aber plötzlich sind wir dann in ein riesen großes Tor gefahren und dann habe ich erstmal gestaunt. Es war ein riesen Grundstück, mit großen Haus, riesen Garten und Pool. Wir haben uns dann umgezogen und draußen war es ziemlich kalt, weil es ziemlich gewindet hat. Mein papa meinte dann, dass das Wasser total warm sei. Ich war mir aber nicht so sicher, ob ich das glauben kann, weil er sehr gerne Späße macht:D Und tatsächlich, der Pool war warm :D
Wir waren dann ganze vier Stunden IM Pool. Wir haben viel geredet, was echt anstrengend ist, "Volleyball" mit einem Basketball gespielt, ich habe ien bisschen Spanisch gelernt und wir haben auch im Pool gegessen. Meine Mama kam dann irgendwann mit Bananenchips an und wollte, dass ich die esse. Eigentlich mag ich Bananen überhaupt gar nicht gerne, aber ich bin Vegetarierin und darüber macht sich meine Mama schon die ganze Zeit Gedanken, sodass ich nicht nein sagen konnte. Ich muss sagen, dass ich diese Bananenchips über alles liebe*_* Die sind bisher mein lieblings Essen hier und ich finde die auch viel besser als ganz normle Chips. Da sieht man wieder, dass man alles probieren sollte:D
Eigentlich war es die ganze Zeit nur bewölkt, aber meine Haut ist die ecuadorianische Sonne nicht gewöhnt. Ich hatte auch vergessen mich einzucreamen, weil es auch überhaupt nicht warm war. Naja dem entsprechend sah ich dan auch aus, als ich ins Haus gegangen bin. Als mein Onkel mich gesehen hat, hat er mega angefangen zu lachen hat auf sein Gesicht gezeigt und meinte nur "herzlich willkommen in Ecuador" :D Die meisten Leute lachen einfach, dass ich so krebsrot bin. Aber meine Mama muss es auch einfach jedem erzählen. Aber sie ist total süß, weil sie sich so viele Sorgen um mich macht. Sie könnte mich ja nicht zum Sprachcamp an den Strand und auf die Galapagosinseln fahren lassen, wenn ich jetzt schon so einen Sonnenbrand habe:D Wir gehen jetzt erst mal einen großen Sombrero kaufen :D
Meine Gastfamilie ist soooo super*_* ich liebe die voll, weil einfach alle so unglaublich nett zu mir sind und ich mich super in die Familie integriert fühle. Ich fühle mich nicht mehr als Gast :D Meine Familie besteht aus meiner Mama und meinem Papa und zwei Söhnen José Rafael und Pablo. Pablo ist 17 und José Rafael ist älter. Das sind meine neuen Brüder:D Achso und ich lerne mit Pablo immer Spanisch, was echt Spaß macht und mega lustig ist:D und zur Familie gehört noch ein Hund, der richtig witzig ist, denn der liebt es mit einem Besen abgebürstet zu werden. Mann muss nur aus dem Haus gehen und in Richtung des Besens laufen, dann kommt er schon angerannt und legt sich vor deine Füßé.
Ich hätte mir keinen besseren ersten Tag vorstellen können:D
Viele Grüße
Lisa
P.S Ich füge nachher noch Bilder von allem hinzu :D
Ecuador
Mittwoch, 27. August 2014
Von Deutschland nach Ecuador in 15 Stunden
Hey ihr Lieben,
so jetzt habe ich es auch endlich mal geschafft was neues zu schreiben:D Ich konnte meinen Computer nämlich nicht laden, weil die Steckdosen hier anders sind und das Computerladekabel nicht in meinen Adapter passt. Aber gestern habe ich rausgefunden, dass der Stecker im Bad passt und jetzt habe ich mein Ladekabel einmal über den Flur gespannt :D
Ich habe ziemlich viel zu erzählen und habe mir gedacht, dass ich lieber kleinere Posts mache, weil sich das sonst ja keiner durchlesen möchte:D
Am Samstag ging es für mich und meine Familie um halb vier Uhr morgens los zum Flughafen. Dort hieß es dann Abschiednehmen, was mir sehr schwergefallen ist, denn ich wusste überhaupt nicht, was mich erwarten wird. Aber als ich mit den anderen Inbounds (krass wir sind jetzt Inbounds :D) durch die Sicherheitsschleuse durch bin, war ich überhaupt nicht mehr traurig- ich war überglücklich, dass es endlich los ging. Am Gate haben wir dann alle anderen Inbounds, die ab Frankfurt fliegen getroffen. Nach ungefähr einer Stunde sind wir dann mit Verspätung in Amsterdam gelandet und dann hieß es das Gate und die anderen Austauschschüler zu finden. Da die meisten ihre Blazer anhatten war das überhaupt kein Problem :D Als wir dann alle durchs boarding durch waren, haben wir Pins und Armbänder getauscht.
Und dann war es so weit, wir saßen alle im Flieger und sind in Richtung Ecuador gestartet. Der Flug hat zwölf Stunden gedauert, aber wegen den anderen Austauschschülern wurde es nicht langweilig. Meinen Vordermann hätte ich aber ganz gerne in Amsterdam gelassen, weil der immer seinen Sitz nach hinten gestellt hat ohne zu fragen und sich dann immer so in den Sitz geworfen hat, dass ich überhaupt keinen Platz mehr hatte. Als ich ihn dann freundlich darauf hingewiesen habe, dass er seinen Sitz bitte ein kleines Stückchen nach vorne stellen soll, weil ich überhaupt keinen Platz habe, kam nur ein unfreundliches Grunzen und er hat seinen Sitz nach vorne gestellt. Meine Freude darüber hielt nicht lange an, denn keine fünf Minuten später hatte er ihn schon wieder nach hinten gestellt.
Die zwölf Stunden gingen zeimlich schnell rum und dann mussten wir uns wieder für die Landung anschnallen. Und dann wurde ich so richtig nervös. Was ist, wenn meine Koffer nicht ankommen, meine Gastfamilie nicht da ist oder ich mich mit der überhaupt nicht verstehe? Aber als wir dann gelandet sind, sind meine ganzen Befürchtungen verflogen und wir mussten ewig anstehen, für die Pass- und Visakontrolle. Im Flugzeug haben wir uns dann von circa der Hälfte der Inbounds versabschiedt, denn sie sind noch wieter geflogen. Nachdem wir dann unser Gepäck hatten- zum Glück alle vollständig :D- und durch den Zoll durch waren, hieß es nach draußen zu gehen. Man konnte schon immer durch die Tür sehen, dass da mega viele Leute stehen und auf warten. Es wollte eigentlich keiner vorgehen, denn der Flughafen war so ein Niemansland. Das Durchqueren dieser Tür war nämlich der Start unseres Jahres und das war ein Gefühl, dass ich eigentlich gar nicht wirklich beschreiben kann, denn man freut sich seit einem Jahr auf diesen Moment, doch gleichzeitig könnt eman genauso gut wieder nach Hause fliegen :D Als wir dann durch diese Tür gekommen sind war das so krass: richtig viele Menschen, die laut irgendwelche Namen rufen und gleichzeitig eine Sprache sprechen, die man nicht versteht:D und es waren überall richtig viele Plakate mit Namen. Ich fand das so überwältigend zu sehen, wie sich alle freuen, dass wir kommen. Ich hab meinen Papa und meine Mama sehr schnell gefunden und dann hieß es sich zu begrüßen und acuh nur irgendwas zu verstehen :D Die Autofart war ein bisschen komisch, weil meine Mama überhaupt kein und mein Papa nur ein ganz bisschen englisch spricht. Außerdem ist hier alles total anders. Menschen auf der Straße, die irgendwas verkaufen wollen, viele Menschen und ein riesen großer Unterscheid zwischen arm und reich. Zuhause angekommen, wurde mir das ganze Haus gezeigt und ein paar Sachen erklärt. Nach einem super leckerem ersten Abendessen in Ecuador bin ich dann total tot um zehn Uhr Ortszeit also in Deutschland um sieben Uhr morgens ins Bett gefallen.
so jetzt habe ich es auch endlich mal geschafft was neues zu schreiben:D Ich konnte meinen Computer nämlich nicht laden, weil die Steckdosen hier anders sind und das Computerladekabel nicht in meinen Adapter passt. Aber gestern habe ich rausgefunden, dass der Stecker im Bad passt und jetzt habe ich mein Ladekabel einmal über den Flur gespannt :D
Ich habe ziemlich viel zu erzählen und habe mir gedacht, dass ich lieber kleinere Posts mache, weil sich das sonst ja keiner durchlesen möchte:D
Am Samstag ging es für mich und meine Familie um halb vier Uhr morgens los zum Flughafen. Dort hieß es dann Abschiednehmen, was mir sehr schwergefallen ist, denn ich wusste überhaupt nicht, was mich erwarten wird. Aber als ich mit den anderen Inbounds (krass wir sind jetzt Inbounds :D) durch die Sicherheitsschleuse durch bin, war ich überhaupt nicht mehr traurig- ich war überglücklich, dass es endlich los ging. Am Gate haben wir dann alle anderen Inbounds, die ab Frankfurt fliegen getroffen. Nach ungefähr einer Stunde sind wir dann mit Verspätung in Amsterdam gelandet und dann hieß es das Gate und die anderen Austauschschüler zu finden. Da die meisten ihre Blazer anhatten war das überhaupt kein Problem :D Als wir dann alle durchs boarding durch waren, haben wir Pins und Armbänder getauscht.
Und dann war es so weit, wir saßen alle im Flieger und sind in Richtung Ecuador gestartet. Der Flug hat zwölf Stunden gedauert, aber wegen den anderen Austauschschülern wurde es nicht langweilig. Meinen Vordermann hätte ich aber ganz gerne in Amsterdam gelassen, weil der immer seinen Sitz nach hinten gestellt hat ohne zu fragen und sich dann immer so in den Sitz geworfen hat, dass ich überhaupt keinen Platz mehr hatte. Als ich ihn dann freundlich darauf hingewiesen habe, dass er seinen Sitz bitte ein kleines Stückchen nach vorne stellen soll, weil ich überhaupt keinen Platz habe, kam nur ein unfreundliches Grunzen und er hat seinen Sitz nach vorne gestellt. Meine Freude darüber hielt nicht lange an, denn keine fünf Minuten später hatte er ihn schon wieder nach hinten gestellt.
Die zwölf Stunden gingen zeimlich schnell rum und dann mussten wir uns wieder für die Landung anschnallen. Und dann wurde ich so richtig nervös. Was ist, wenn meine Koffer nicht ankommen, meine Gastfamilie nicht da ist oder ich mich mit der überhaupt nicht verstehe? Aber als wir dann gelandet sind, sind meine ganzen Befürchtungen verflogen und wir mussten ewig anstehen, für die Pass- und Visakontrolle. Im Flugzeug haben wir uns dann von circa der Hälfte der Inbounds versabschiedt, denn sie sind noch wieter geflogen. Nachdem wir dann unser Gepäck hatten- zum Glück alle vollständig :D- und durch den Zoll durch waren, hieß es nach draußen zu gehen. Man konnte schon immer durch die Tür sehen, dass da mega viele Leute stehen und auf warten. Es wollte eigentlich keiner vorgehen, denn der Flughafen war so ein Niemansland. Das Durchqueren dieser Tür war nämlich der Start unseres Jahres und das war ein Gefühl, dass ich eigentlich gar nicht wirklich beschreiben kann, denn man freut sich seit einem Jahr auf diesen Moment, doch gleichzeitig könnt eman genauso gut wieder nach Hause fliegen :D Als wir dann durch diese Tür gekommen sind war das so krass: richtig viele Menschen, die laut irgendwelche Namen rufen und gleichzeitig eine Sprache sprechen, die man nicht versteht:D und es waren überall richtig viele Plakate mit Namen. Ich fand das so überwältigend zu sehen, wie sich alle freuen, dass wir kommen. Ich hab meinen Papa und meine Mama sehr schnell gefunden und dann hieß es sich zu begrüßen und acuh nur irgendwas zu verstehen :D Die Autofart war ein bisschen komisch, weil meine Mama überhaupt kein und mein Papa nur ein ganz bisschen englisch spricht. Außerdem ist hier alles total anders. Menschen auf der Straße, die irgendwas verkaufen wollen, viele Menschen und ein riesen großer Unterscheid zwischen arm und reich. Zuhause angekommen, wurde mir das ganze Haus gezeigt und ein paar Sachen erklärt. Nach einem super leckerem ersten Abendessen in Ecuador bin ich dann total tot um zehn Uhr Ortszeit also in Deutschland um sieben Uhr morgens ins Bett gefallen.
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| andere Inbounds im Flugzeug von Frankfurt nach Amsterdam |
| meine Familie und Freunde |
| Menschen, die auf der Straße Sachen verkaufen müssen |
| überlall ist die ecuadorianische Flagge zu sehen |
| ein riesen großes Einkaufszentrum und hier wachsen Palmen :D |
| das sind die Steckdosen hier |
Montag, 14. Juli 2014
Warum Ecuador?
Hey ihr Lieben,
ich möchte euch jetzt mal meine Geschichte erzähhlen, wie ich zu Ecuador gekommen bin.
Vor ungefähr einem Jahr habe ich mich entschieden, den Rotaryaustausch mitzumachen und habe daraufhin angefangen mich zu bewerben. Die Länder müssen zwar erst später entgültig festgelegt werden, aber ich habe mich natürlich sofort über die verschiedenen Möglichkeiten informiert. Auf der Länderliste standen ganz viele komplett verschiedene Länder. Zu fast jedem Land wusste ich irgendetwas und konnte mir was vorstellen. Doch dann habe ich Ecuador gelesen und gemerkt, dass ich über dieses Land fast nichts weiß. Ich habe daraufhin angefangen im Internet nach Erfahrungsberichten aus Ecuador zu suchen und habe mich durch diese quasi in Ecuador verliebt.
Doch auf dieser Liste war noch ein zweites Land, von dem ich mir nichts vorstellen konnte- Venezuela. Ich habe auch hier wieder nach Internetblogs und Erfahrungsberichten gesucht. Ich hatte mich auch in Venezuela verliebt und konnte zu dem Zeitpunkt gar nicht sagen, welches Land mir besser gefällt bzw. wo ich mein Austauschjahr verbringen möchte. Aber als ich die beiden Länder verglichen habe, ist mir schnell aufgefallen, dass Venezuela Karibikküste hat :D Schon als ich ein kleines Kind war, wollte ich schon mal in die Karibik. So war für mich die Wahl doch ganz einfach und ich habe mich für Venezuela entschieden:D
Bei der ersten orientation habe ich dann auch mein Wunschland Venezuela bekommen :D Ich war so überglücklich, dass das geklappt hatte. Doch im Februar haben die Proteste in Venezuela angefangen, wie die meisten von euch wahrscheinlich mitbekommen haben. Ich weiß noch genau, dass ich während meines Betriebspraktikums in Frankreich auf dem Sofa saß und das erste mal von den Protesten in den französischen Nachrichten gehört habe. Genau da wurde mir irgendwie und irgendwo in meinem Unterbewusstsein klar, dass es für mich wahrscheinlich riesen Probleme bezüglich meines Austauschs in Venezuela geben wird. Genauso war es dann leider auch! Circa drei Tage später habe ich von meinem Betreuer eine Email bekommen, dass es sehr wahrscheinlich große Probleme mit meinem Austausch geben wird, man aber nochmal abwarten müsse. Noch ein paar Tage später kam dann die Email, dass Rotary-Deutschland uns verbietet nach Venezuela zu fahren! Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, war ich überhaupt gar nicht begeistet! ich war geschockt, denn ich hatte mich schon so auf Venezuela gefreut.
Es hat dann ziemlich lange gedauert, bis Rotary mir eine andere Alternative geboten hat. Ich durfte mich zwischen drei Ländern entscheiden und dann dort mein Austausch machen. Die drei Länder waren Peru, Kolumbien und Ecuador. Für mich ging dann das große Vergleichen los. Ich habe diese Email im unterricht bekommen und habe daraufhin sofort angefangen eine Tabelle mit den drei Alternativen zu erstellen und die länder miteinander zu vergleichen. Kolumbien kam für mich ziemlich schnell nicht Infrage, weil es von den drei Möglichkeiten die unsicherste war. Ich wollte einfach nicht nochmal erleben müssen, dass irgendetwas passiert und ich dann nicht dahin fahren kann. Die Entscheidung zwischen Peru und Ecuador war für mich dagegen schon schwieriger. Aber schlussendlich haben es die Galapágosinseln es entschieden:D Ich habe meinem Betreuer geschrieben, dass ich mich für Ecuador entschieden habe.
Die entgültige Zusage habe ich erst viel später bekommen. Während der Osterferien kam dann die langerwartete Email, dass es jetzt schriftlich ist, dass ich nach Ecuador gehen darf.
Am Anfang war ich natürlich noch nicht so überzeugt und begeistert, da mein Wunschland ja immernoch Venezuela war. Aber nachdem mir meine Gastfamilie dann schrieb, habe ich so richtig angefangen mich zu freuen. Jetzt bin ich einfach nur so froh, dass ich nach Ecuador fliegen darf :D
Nur noch 39 Tage :D
Viele Grüße
Lisa :D
ich möchte euch jetzt mal meine Geschichte erzähhlen, wie ich zu Ecuador gekommen bin.
Vor ungefähr einem Jahr habe ich mich entschieden, den Rotaryaustausch mitzumachen und habe daraufhin angefangen mich zu bewerben. Die Länder müssen zwar erst später entgültig festgelegt werden, aber ich habe mich natürlich sofort über die verschiedenen Möglichkeiten informiert. Auf der Länderliste standen ganz viele komplett verschiedene Länder. Zu fast jedem Land wusste ich irgendetwas und konnte mir was vorstellen. Doch dann habe ich Ecuador gelesen und gemerkt, dass ich über dieses Land fast nichts weiß. Ich habe daraufhin angefangen im Internet nach Erfahrungsberichten aus Ecuador zu suchen und habe mich durch diese quasi in Ecuador verliebt.
Doch auf dieser Liste war noch ein zweites Land, von dem ich mir nichts vorstellen konnte- Venezuela. Ich habe auch hier wieder nach Internetblogs und Erfahrungsberichten gesucht. Ich hatte mich auch in Venezuela verliebt und konnte zu dem Zeitpunkt gar nicht sagen, welches Land mir besser gefällt bzw. wo ich mein Austauschjahr verbringen möchte. Aber als ich die beiden Länder verglichen habe, ist mir schnell aufgefallen, dass Venezuela Karibikküste hat :D Schon als ich ein kleines Kind war, wollte ich schon mal in die Karibik. So war für mich die Wahl doch ganz einfach und ich habe mich für Venezuela entschieden:D
Bei der ersten orientation habe ich dann auch mein Wunschland Venezuela bekommen :D Ich war so überglücklich, dass das geklappt hatte. Doch im Februar haben die Proteste in Venezuela angefangen, wie die meisten von euch wahrscheinlich mitbekommen haben. Ich weiß noch genau, dass ich während meines Betriebspraktikums in Frankreich auf dem Sofa saß und das erste mal von den Protesten in den französischen Nachrichten gehört habe. Genau da wurde mir irgendwie und irgendwo in meinem Unterbewusstsein klar, dass es für mich wahrscheinlich riesen Probleme bezüglich meines Austauschs in Venezuela geben wird. Genauso war es dann leider auch! Circa drei Tage später habe ich von meinem Betreuer eine Email bekommen, dass es sehr wahrscheinlich große Probleme mit meinem Austausch geben wird, man aber nochmal abwarten müsse. Noch ein paar Tage später kam dann die Email, dass Rotary-Deutschland uns verbietet nach Venezuela zu fahren! Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, war ich überhaupt gar nicht begeistet! ich war geschockt, denn ich hatte mich schon so auf Venezuela gefreut.
Es hat dann ziemlich lange gedauert, bis Rotary mir eine andere Alternative geboten hat. Ich durfte mich zwischen drei Ländern entscheiden und dann dort mein Austausch machen. Die drei Länder waren Peru, Kolumbien und Ecuador. Für mich ging dann das große Vergleichen los. Ich habe diese Email im unterricht bekommen und habe daraufhin sofort angefangen eine Tabelle mit den drei Alternativen zu erstellen und die länder miteinander zu vergleichen. Kolumbien kam für mich ziemlich schnell nicht Infrage, weil es von den drei Möglichkeiten die unsicherste war. Ich wollte einfach nicht nochmal erleben müssen, dass irgendetwas passiert und ich dann nicht dahin fahren kann. Die Entscheidung zwischen Peru und Ecuador war für mich dagegen schon schwieriger. Aber schlussendlich haben es die Galapágosinseln es entschieden:D Ich habe meinem Betreuer geschrieben, dass ich mich für Ecuador entschieden habe.
Die entgültige Zusage habe ich erst viel später bekommen. Während der Osterferien kam dann die langerwartete Email, dass es jetzt schriftlich ist, dass ich nach Ecuador gehen darf.
Am Anfang war ich natürlich noch nicht so überzeugt und begeistert, da mein Wunschland ja immernoch Venezuela war. Aber nachdem mir meine Gastfamilie dann schrieb, habe ich so richtig angefangen mich zu freuen. Jetzt bin ich einfach nur so froh, dass ich nach Ecuador fliegen darf :D
Nur noch 39 Tage :D
Viele Grüße
Lisa :D
Freitag, 4. Juli 2014
Blazer und Pins- die Wahrzeichen des Rotaryaustauschs
ich möchte euch heute die Wahrzeichen des Rotaryaustausches vorstellen- Der Blazer und die Pins.
Jeder Austauschschüler bastelt sich landestypische Pins, die er dann während seinses Austauschjahres mit andere Austauschschüler tauscht. Doch die Pins sollen nicht verloren gehen, deswegen gibt es den Blazer.
Jeder Outbound (eine Person, die in der Vorbereitungsphase ist und nächstes Jahr weggehen wird) bekommt irgendwann seinen Blazer. Wenn man möchte, kann man schon mit dem Pinsammeln anfangen, wenn man noch ein Outbound ist. Denn bei den ganzen Orientations sind auch Inbounds (die, die ihr Auslandsjahr gerade machen) anwesend und man da schon mit dem Tauschen anfangen.
Ich habe schon direkt mit dem Tauschen angefangen, da ich es unglaublich toll finde, Pins aus den verschiedensten Ländern zu haben:)
Wir hatten insgesamt von Oktober bis Juni sechs Orientations. Natürlich haben wir bei den Treffen immer Themen besprochen, die mit unserem Jahr zu tun haben, aber trotzdem hatte ich nie das das Gefühl, dass es bald losgeht. Als wir dann im Mai unsere Blazer bekamen, habe ich mich dazugehörig gefühlt. Ich habe gemerkt, dass es jetzt nicht mehr lang ist, bis wir die gleichen oder ähnliche Dinge wie die Inbounds erleben werden. Ich finde, dass der Austausch mit den Blazern erst richtig begonnen hat- zumindestens das Gefühl ein Austauschschüler zu sein. Das ging nicht nur mir so :)
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| Mein Blazer von vorne |
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| Mein Blazer von hinten |
Ihr denkt euch jetzt vielleicht, dass ich schon voll viele Pins habe und ja keinen Platz mehr für neue habe.
Ich habe zwar schon einigen Pins, doch im Vergleich zu einem Inbound habe ich noch echt wenige und ich habe auch noch ganz viel Platz:) Wenn vorne alles voll ist, kann ich ja die Rückseite auch noch behängen :) Ich werde euch auch sicher nochmal ein Bild hochladen, während meines Jahres, dann ist der Blazer wirklich voll:)
Die Idee für die Flaggen auf der Rückseite habe ich mit einer japanischen Austauschschülerin, Riyo bekommen. Riyo hat auf dem Rücken eine deutsche und eine japanische Flagge:) Wir fanden diese Idee gut, weil es gleichzeitig unsere Heimat und unser Gastland repäsentiert.
Ich zeige euch auch mal meine Pins, damit ihr euch sie besser vorstellen könnt :)
Jeder Outbound bekommt von Rotary so kleine Deutschlandfahnenpins und auch noch andere. Ich wollte auch unbedingt noch welche selber basteln, deswegen habe ich mich in den Osterferien mit meiner Freundin getroffen, die ich erst durch die Orientations kennengelernt habe:) Wir hatten an diesen drei Tagen sehr viel Spaß:) Einen ganzen Tag haben wir die Pins gemacht. Ich hatte vorher bei der Brauerei in meiner Stadt nach Kronkorken gefragt und habe welche umsonst bekommen. Hinten haben wir einfach Sicherheitsnadel geklebt und fertig waren die ersten Pins. Zuerst haben wir hinten neben den Sicherheitsnadeln noch Bänder in schwarz, rot und gold befestigt- doch das hat uns irgendwann zu lange gedauert und wir haben am Ende nur noch die Sicherheitsnadeln benutzt :) Aus Bügelperlen haben wir auch noch Flaggen gemacht, aber da haben wir auch nicht so viele von, weil es erstens echt lange gedauert hat, die zu machen und zweitens hatten wir am Ende einfach keine Bügelperlen mehr:) Das Pinsmachen war echt anstrengen und hat lange gedauert, aber zu zweit war es doch sehr lustig :)
Ich habe dann noch ganz viele Firmen angefragt, ob sie mir vielleicht Pins zuschicken könnten :) Ich habe total viele Absagen bekommen. Doch so nach zwei Wochen kamen auf einmal doch ganz viele Pins und ich habe jetzt echt mehr als genug. Insgesamt habe ich 460 Pins und in Ecuador sind nur 140 Austauschschüler:) Naja dann bekommt jeder halt mehrere :)
Ich lade eine Liste hoch, damit vor allem Outbounds, die noch keine Pins haben, mal schauen können, wer mir viel geschickt hat:)
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| das sind alle meine Pins |
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| die ganz links sind die selbstgemachten:) |
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| das ist die Liste:) ich habe noch 20 von München bekommen:) |
So das wars wieder einmal :)
Viele Grüße
Lisa :)
Sonntag, 29. Juni 2014
Ein ganzes Jahr weg- ein ganzes Jahr ein neues Leben leben
Hey ihr Lieben,
viele fragen mich, wie es mir jetzt so geht, ob ich Angst habe oder ob ich mich einfach freue.
Für mich sind diese Fragen sehr schwer zu beantworten. Die meiste Zeit kann ich es einfach nicht erwarten, endlich in Frankfurt in den Flieger zu steigen und für ein Jahr mein Zuhause und das Gewohnte zu verlassen. Ich wünsche mir, dass mein Flugdatum endlich schneller kommt oder, dass ich einfach schon ein paar Wochen früher fliegen darf. In der Schule merke ich, wie mir einfach alles egal wird. Schlechte Noten, keine Hausaufgaben machen und keine mündliche Mitarbeit mehr- irgendwie wird mir das einfach egal. In meinem Kopf bin ich schon in Ecuador. Mich nervt, dass ich schon weiß, was ich in ein paar Wochen theoretisch machen werde. Gut das ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber ungefähr so.
Doch manchmal kommen Momente, in denen man merkt, dass die Gewohnheit doch wunderbar ist. Selbst eine kleine Abwandlung bewirkt schon ein komisches Gefühl. Plötztlich kommt dann doch ein Gedanke, warum man sich entschieden hat für ein Jahr wegzugehen.
Manchmal denke ich, dass das Abschiednehmen nicht schwer wird, weil mich hier momentan nicht viel hält. Doch dann kommen wieder diese kleinen Momente, in denen die Schutzmauer, die man sich mühsam aufgebaut hat, doch einstürzt. Man merkt, dass das Abschiednehmen doch schwer wird. Aber ich denke, dass das völlig normal ist. Als ich mich bei Rotary beworben habe, war schon klar, dass ich irgendwann Abschiednehmen müsste, doch es war noch so ewig lang hin. Mitlerweile sind es nur noch 54 Tage, bis ich weg bin. Einerseits finde ich, dass es viel zu viele Tage sind! Auf der anderen Seite sind es nur noch 54 Tage, bis ich alles gewohnte hinter mir lassen muss. Aber am schlimmsten finde ich eigentlich den Gedanken, dass nichts mehr so sein wird wie früher, wenn du wiederkommst, weil du dich so verändert hast.
Ich denke, dass das diese Stimmungsschwankungen wahrscheinlich nur andere Austauschschüler verstehen können :)
Au revoir- das ist ein Lied von Mark Forster.
Ich finde, dass dieses Lied so perfekt zu dieser Situation passt. ich verlinke mal das Lied :)
https://www.youtube.com/watch?v=B8ny3VjwhP4
Viele Grüße
Lisa:)
viele fragen mich, wie es mir jetzt so geht, ob ich Angst habe oder ob ich mich einfach freue.
Für mich sind diese Fragen sehr schwer zu beantworten. Die meiste Zeit kann ich es einfach nicht erwarten, endlich in Frankfurt in den Flieger zu steigen und für ein Jahr mein Zuhause und das Gewohnte zu verlassen. Ich wünsche mir, dass mein Flugdatum endlich schneller kommt oder, dass ich einfach schon ein paar Wochen früher fliegen darf. In der Schule merke ich, wie mir einfach alles egal wird. Schlechte Noten, keine Hausaufgaben machen und keine mündliche Mitarbeit mehr- irgendwie wird mir das einfach egal. In meinem Kopf bin ich schon in Ecuador. Mich nervt, dass ich schon weiß, was ich in ein paar Wochen theoretisch machen werde. Gut das ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber ungefähr so.
Doch manchmal kommen Momente, in denen man merkt, dass die Gewohnheit doch wunderbar ist. Selbst eine kleine Abwandlung bewirkt schon ein komisches Gefühl. Plötztlich kommt dann doch ein Gedanke, warum man sich entschieden hat für ein Jahr wegzugehen.
Manchmal denke ich, dass das Abschiednehmen nicht schwer wird, weil mich hier momentan nicht viel hält. Doch dann kommen wieder diese kleinen Momente, in denen die Schutzmauer, die man sich mühsam aufgebaut hat, doch einstürzt. Man merkt, dass das Abschiednehmen doch schwer wird. Aber ich denke, dass das völlig normal ist. Als ich mich bei Rotary beworben habe, war schon klar, dass ich irgendwann Abschiednehmen müsste, doch es war noch so ewig lang hin. Mitlerweile sind es nur noch 54 Tage, bis ich weg bin. Einerseits finde ich, dass es viel zu viele Tage sind! Auf der anderen Seite sind es nur noch 54 Tage, bis ich alles gewohnte hinter mir lassen muss. Aber am schlimmsten finde ich eigentlich den Gedanken, dass nichts mehr so sein wird wie früher, wenn du wiederkommst, weil du dich so verändert hast.
Ich denke, dass das diese Stimmungsschwankungen wahrscheinlich nur andere Austauschschüler verstehen können :)
Au revoir- das ist ein Lied von Mark Forster.
Ich finde, dass dieses Lied so perfekt zu dieser Situation passt. ich verlinke mal das Lied :)
https://www.youtube.com/watch?v=B8ny3VjwhP4
Viele Grüße
Lisa:)
Sonntag, 22. Juni 2014
letzte Orientation
Hallo,
so jetzt haben ich es geschafft- die letzte Orientation.
Das letzte mal ein Rotarywochenende, das letzte mal all die netten Inbounds getroffen und das letzte mal alle Outbounds getroffen. Vielleicht sollte ich traurig sein, dass ich meine ganzen neu gewonnenen Freunde für ein Jahr oder nie mehr wieder sehen werde. Doch irgendwie freue ich mich einfach nur auf mein Jahr. Ich freue mich etwas neues kennenzulernen, ein ganz fremdes Land und viele neue Menschen. Am liebsten würde ich jetzt bald einfach weg fliegen! ich habe keine Lust mehr in die Schule zu gehen, die Orientations von Rotary sind auch vorbei, ich habe meine Gastfamilie und meinen Wohnort habe ich nun auch endlich :D Mein Visum kann ich allerdings noch nicht beantragen, da mir die Guranteeform noch fehlt. Die Guranteeforem ist das Dokument, das mir meinen Austausch garantiert. In diesem wird dann meine neue Adresse, die Schule und der Rotaryclub vermerkt sein. Solange ich dieses noch nicht habe, kann ich mein Visum leider noch nicht beantragen.
So jetzt aber zu der Orientation. Wir, also alle In-und Outbounds haben sich so gegen 17 Uhr in Marburg getroffen. Als wir ankamen, haben wir erst noch ein paar Sachen aufgebaut. Nachdem dann alle angekommen waten, haben wir Outbounds nochmal "neue" Informationen vor unserer Abreise bekommen. Allerdings waren da keine neuen Informationen dabei, sondern es war nur eine Wiederholung. Am Abend haben wir dann alle zusammen gegrillt. Danach hatten wir dann Freizeit und wir haben uns noch viel mit den Inbounds unterhalten und wir haben in der Sporthalle, in der wir auch geschlafen haben, mit so riesigen Gymnastikbällen gespielt. Das hat richtig Spaß gemacht und wenn man in die Halle reingekommen ist, hat man lauter lachend und Spaß habende Menschen gesehen, das war voll lustig. Es ist doch schon erstaunlich, dass man uns mit ein paar Bällen so leicht beschäftigen kann und wir dabei richtig Spaß haben.
Die Mädchen mussten getrennt von den Jungs in einer anderen Halle übernachten. Die Jungs haben Glück gehabt, denn sie waren in der Halle, in der auch sehr bequeme Weichböden vorhanden waren, was bei uns Mädchen leider nicht der Fall war. Wir haben auf so harten Matten geschlafen, dass es keinen Untschied gemacht hätte, ob wir auf ihnen oder einfach auf dem Boden geschlafen hätten. Nach einer sehr kurzen und unbequemen Nacht hieß es dann am nächsten Tag frühstücken und sich fertig für unseren Auftritt machen. Die In- und Outbounds wurden von dem Rotaryclub in Marburg, der 60 jähriges Jubiläum feiert, eingeladen ihren Festakt zu umramen. Deswegen sind wir nach dem Frühstück in das Zentrum gelaufen. Dort mussten wir allerdings noch warten, bis wir endlich unseren Auftritt hatten. Unser Auftritt ist gut gelaufen und der Auftritt von den Inbounds war echt toll, ich hatte Tränen in den Augen, weil dieser so schön traurig war- sie haben sich bei Rotary verabschiedet und sich bedankt.
Nachdem wir fertig waren sind wir wieder zurück gelaufen und dann hieß es die Inbounds, die letztes Jahr im Sommer gekommen sind zu verabschieden. Am Ende war es traurig, weil fast alle Inbounds geweint haben, weil ihr Jahr vorbei ist.
Ich habe mich auch von allen Outbounds verabschiedet, aber ich kann es nicht realisieren, dass ich meine neu gewonnenen Freunde für mehr als ein jahr einfach nicht sehen werde. Es war sozusagen schon der Anfang vom Verabschieden. Ich habe gemerkt, dass mehr zum Verabschieden gehört als nur das Tschüsssagen am Flughafen. Es fängt schon viel früher an, bei vielen Menschen kann es einfach sein, dass du sie jetzt einfach nicht mehr sehen wirst, bis du fliegst und das ist bei vielen sehr schwer. Auf der einen Seite kann ich es nicht erwarten, endlich Deutschland zu verlassen und Ecuador kennen lernen, doch es gibt da noch die andere Seite: dein Zuhause, deine Freunde und das Gewohnte, das du verlassen musst.
Also ich freue mich wahnsinnig auf mein Jahr, aber ich merke langsam, dass der Abschied plötzlich viel näher rückt.
Ich habe dieses Wochenende sehr genossen, obwohl es am Ende so traurig war.
So, das wars jetzt erstmal :D Der Post ist doch viel länger geworden, als ich gedacht habe.
so jetzt haben ich es geschafft- die letzte Orientation.
Das letzte mal ein Rotarywochenende, das letzte mal all die netten Inbounds getroffen und das letzte mal alle Outbounds getroffen. Vielleicht sollte ich traurig sein, dass ich meine ganzen neu gewonnenen Freunde für ein Jahr oder nie mehr wieder sehen werde. Doch irgendwie freue ich mich einfach nur auf mein Jahr. Ich freue mich etwas neues kennenzulernen, ein ganz fremdes Land und viele neue Menschen. Am liebsten würde ich jetzt bald einfach weg fliegen! ich habe keine Lust mehr in die Schule zu gehen, die Orientations von Rotary sind auch vorbei, ich habe meine Gastfamilie und meinen Wohnort habe ich nun auch endlich :D Mein Visum kann ich allerdings noch nicht beantragen, da mir die Guranteeform noch fehlt. Die Guranteeforem ist das Dokument, das mir meinen Austausch garantiert. In diesem wird dann meine neue Adresse, die Schule und der Rotaryclub vermerkt sein. Solange ich dieses noch nicht habe, kann ich mein Visum leider noch nicht beantragen.
So jetzt aber zu der Orientation. Wir, also alle In-und Outbounds haben sich so gegen 17 Uhr in Marburg getroffen. Als wir ankamen, haben wir erst noch ein paar Sachen aufgebaut. Nachdem dann alle angekommen waten, haben wir Outbounds nochmal "neue" Informationen vor unserer Abreise bekommen. Allerdings waren da keine neuen Informationen dabei, sondern es war nur eine Wiederholung. Am Abend haben wir dann alle zusammen gegrillt. Danach hatten wir dann Freizeit und wir haben uns noch viel mit den Inbounds unterhalten und wir haben in der Sporthalle, in der wir auch geschlafen haben, mit so riesigen Gymnastikbällen gespielt. Das hat richtig Spaß gemacht und wenn man in die Halle reingekommen ist, hat man lauter lachend und Spaß habende Menschen gesehen, das war voll lustig. Es ist doch schon erstaunlich, dass man uns mit ein paar Bällen so leicht beschäftigen kann und wir dabei richtig Spaß haben.
Die Mädchen mussten getrennt von den Jungs in einer anderen Halle übernachten. Die Jungs haben Glück gehabt, denn sie waren in der Halle, in der auch sehr bequeme Weichböden vorhanden waren, was bei uns Mädchen leider nicht der Fall war. Wir haben auf so harten Matten geschlafen, dass es keinen Untschied gemacht hätte, ob wir auf ihnen oder einfach auf dem Boden geschlafen hätten. Nach einer sehr kurzen und unbequemen Nacht hieß es dann am nächsten Tag frühstücken und sich fertig für unseren Auftritt machen. Die In- und Outbounds wurden von dem Rotaryclub in Marburg, der 60 jähriges Jubiläum feiert, eingeladen ihren Festakt zu umramen. Deswegen sind wir nach dem Frühstück in das Zentrum gelaufen. Dort mussten wir allerdings noch warten, bis wir endlich unseren Auftritt hatten. Unser Auftritt ist gut gelaufen und der Auftritt von den Inbounds war echt toll, ich hatte Tränen in den Augen, weil dieser so schön traurig war- sie haben sich bei Rotary verabschiedet und sich bedankt.
Nachdem wir fertig waren sind wir wieder zurück gelaufen und dann hieß es die Inbounds, die letztes Jahr im Sommer gekommen sind zu verabschieden. Am Ende war es traurig, weil fast alle Inbounds geweint haben, weil ihr Jahr vorbei ist.
Ich habe mich auch von allen Outbounds verabschiedet, aber ich kann es nicht realisieren, dass ich meine neu gewonnenen Freunde für mehr als ein jahr einfach nicht sehen werde. Es war sozusagen schon der Anfang vom Verabschieden. Ich habe gemerkt, dass mehr zum Verabschieden gehört als nur das Tschüsssagen am Flughafen. Es fängt schon viel früher an, bei vielen Menschen kann es einfach sein, dass du sie jetzt einfach nicht mehr sehen wirst, bis du fliegst und das ist bei vielen sehr schwer. Auf der einen Seite kann ich es nicht erwarten, endlich Deutschland zu verlassen und Ecuador kennen lernen, doch es gibt da noch die andere Seite: dein Zuhause, deine Freunde und das Gewohnte, das du verlassen musst.
Also ich freue mich wahnsinnig auf mein Jahr, aber ich merke langsam, dass der Abschied plötzlich viel näher rückt.
Ich habe dieses Wochenende sehr genossen, obwohl es am Ende so traurig war.
So, das wars jetzt erstmal :D Der Post ist doch viel länger geworden, als ich gedacht habe.
Freitag, 13. Juni 2014
Fernweh
Hey,
ich habe dieses kleine Video zu Fernweh bei einer anderen Austauschschülerin gesehen. Ich finde, dass das Video süß ist und dass die beiden kleinen Schweine das Phänomen Fernweh gut erklären.
Ihr könnt es euch ja mal anschauen:D (Das Video dauert auch nicht so lange:D)
http://denmarkhereicome.blogspot.de/
ich habe dieses kleine Video zu Fernweh bei einer anderen Austauschschülerin gesehen. Ich finde, dass das Video süß ist und dass die beiden kleinen Schweine das Phänomen Fernweh gut erklären.
Ihr könnt es euch ja mal anschauen:D (Das Video dauert auch nicht so lange:D)
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