Ecuador

Ecuador

Mittwoch, 27. August 2014

Von Deutschland nach Ecuador in 15 Stunden

Hey ihr Lieben,
so jetzt habe ich es auch endlich mal geschafft was neues zu schreiben:D Ich konnte meinen Computer nämlich nicht laden, weil die Steckdosen hier anders sind und das Computerladekabel nicht in meinen Adapter passt. Aber gestern habe ich rausgefunden, dass der Stecker im Bad passt und jetzt habe ich mein Ladekabel einmal über den Flur gespannt :D
Ich habe ziemlich viel zu erzählen und habe mir gedacht, dass ich lieber kleinere Posts mache, weil sich das sonst ja keiner durchlesen möchte:D
Am Samstag ging es für mich und meine Familie um halb vier Uhr morgens los zum Flughafen. Dort hieß es dann Abschiednehmen, was mir sehr schwergefallen ist, denn ich wusste überhaupt nicht, was mich erwarten wird. Aber als ich mit den anderen Inbounds (krass wir sind jetzt Inbounds :D) durch die Sicherheitsschleuse durch bin, war ich überhaupt nicht mehr traurig- ich war überglücklich, dass es endlich los ging. Am Gate haben wir dann alle anderen Inbounds, die ab Frankfurt fliegen getroffen. Nach ungefähr einer Stunde sind wir dann mit Verspätung in Amsterdam gelandet und dann hieß es das Gate und die anderen Austauschschüler zu finden. Da die meisten ihre Blazer anhatten war das überhaupt kein Problem :D Als wir dann alle durchs boarding durch waren, haben wir Pins und Armbänder getauscht.
Und dann war es so weit, wir saßen alle im Flieger und sind in Richtung Ecuador gestartet. Der Flug hat zwölf Stunden gedauert, aber wegen den anderen Austauschschülern wurde es nicht langweilig. Meinen Vordermann hätte ich aber ganz gerne in Amsterdam gelassen, weil der immer seinen Sitz nach hinten gestellt hat ohne zu fragen und sich dann immer so in den Sitz geworfen hat, dass ich überhaupt keinen Platz mehr hatte. Als ich ihn dann freundlich darauf hingewiesen habe, dass er seinen Sitz bitte ein kleines Stückchen nach vorne stellen soll, weil ich überhaupt keinen Platz habe, kam nur ein unfreundliches Grunzen und er hat seinen Sitz nach vorne gestellt. Meine Freude darüber hielt nicht lange an, denn keine fünf Minuten später hatte er ihn schon wieder nach hinten gestellt.
Die zwölf Stunden gingen zeimlich schnell rum und dann mussten wir uns wieder für die Landung anschnallen. Und dann wurde ich so richtig nervös. Was ist, wenn meine Koffer nicht ankommen, meine Gastfamilie nicht da ist oder ich mich mit der überhaupt nicht verstehe? Aber als wir dann gelandet sind, sind meine ganzen Befürchtungen verflogen und wir mussten ewig anstehen, für die Pass- und Visakontrolle. Im Flugzeug haben wir uns dann von circa der Hälfte der Inbounds versabschiedt, denn sie sind noch wieter geflogen. Nachdem wir dann unser Gepäck hatten- zum Glück alle vollständig :D- und durch den Zoll durch waren, hieß es nach draußen zu gehen. Man konnte schon immer durch die Tür sehen, dass da mega viele Leute stehen und auf warten. Es wollte eigentlich keiner vorgehen, denn der Flughafen war so ein Niemansland. Das Durchqueren dieser Tür war nämlich der Start unseres Jahres und das war ein Gefühl, dass ich eigentlich gar nicht wirklich beschreiben kann, denn man freut sich seit einem Jahr auf diesen Moment, doch gleichzeitig könnt eman genauso gut wieder nach Hause fliegen :D Als wir dann durch diese Tür gekommen sind war das so krass: richtig viele Menschen, die laut irgendwelche Namen rufen und gleichzeitig eine Sprache sprechen, die man nicht versteht:D und es waren überall richtig viele Plakate mit Namen. Ich fand das so überwältigend zu sehen, wie sich alle freuen, dass wir kommen.  Ich hab meinen Papa und meine Mama sehr schnell gefunden und dann hieß es sich zu begrüßen und acuh nur irgendwas zu verstehen :D Die Autofart war ein bisschen komisch, weil meine Mama überhaupt kein und mein Papa nur ein ganz bisschen englisch spricht. Außerdem ist hier alles total anders. Menschen auf der Straße, die irgendwas verkaufen wollen, viele Menschen und ein riesen großer Unterscheid zwischen arm und reich. Zuhause angekommen, wurde mir das ganze Haus gezeigt und ein paar Sachen erklärt. Nach einem super leckerem ersten Abendessen in Ecuador bin ich dann total tot um zehn Uhr Ortszeit also in Deutschland um sieben Uhr morgens ins Bett gefallen.
andere Inbounds im Flugzeug von Frankfurt nach Amsterdam

meine Familie und Freunde

Menschen, die auf der Straße Sachen verkaufen müssen

überlall ist die ecuadorianische Flagge zu sehen

ein riesen großes Einkaufszentrum und hier wachsen Palmen :D
das sind die Steckdosen hier