Ecuador

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Freitag, 19. September 2014

Sprachcamp

Hola,

am Sonntag ging es für uns endlich los zum Sprachcamp. Als wir uns von allen Deutschen am Flughafen verabschieden mussten, habe kaum abwarten können, bis wir endlich zum Sprachcamp fahren. Und letzten Sonntag war es dann soweit und ich finde es erschrecken, wie schnell die Zeit hier in Ecuador vergeht.
Wir sind tatsächlich wie geplant um halb sieben losgefahren, was mich schon ein bisschen gewundert hat, denn normalerweise kommt man hier nie pünktlich los. Nach ungefähr einer Stunde haben wir eine Pause gemacht, weil die anderen Inbounds, die in kleineren Städten wohnen zugestiegen sind. Dann hat sich herrausgestellt, dass unser Bus kaputt ist und wir auf einen neuen warten müssen. Nach einer Ewigkeit kam dann endlich ein neuer und wir konnten weiter fahren. Wir sind morgends um halb sieben losgefahren und circa gegen fünf oder sechs angekommen. Dank der anderen Austauschschüler war die Fahrt doch viel besser, als ich gedacht habe.
Als wir dann in unserem Hotel  angekommen sind, den Strand gesehen haben, sind wir erstmal alle total ausgerastet. Von uns war vorher noch keiner am Strand und das gesamte Hotel, der Strand und die Aussicht waren einfach nur überwältigend.

das war einer von fünf pools :D

Diese Insel im Hintergrund gehört auch noch mit zum Hotel


Also wie ihr euch sicher vorstellen könnt, war das schon ein schöner Ort:D

Das Hotel war ein Allinklusive Hotel´und das haben wir natürlich auch total ausgenutzt:D Ich glaube wir haben in den fünf Tagen alle zugenommen, weil das Essen soo lecker war.

Aber wir waren da ja auch nicht nur zum Spaß! Wir sollten ja schließlich auch Spanisch lernen. Deswegen gab es direkt am ersten einen Test, damit wir in verschiedene Lernlevels eingestuft werden können. Nathalie und ich hatten mal wieder richtig Glück und sind in der gleichen Gruppe gelandet.
Der erste Abend fande ich glaube ich echt der schönste, denn es gab eine große Party und ein paar Leute vom Hotel haben Zumba getanzt und wir sollten mittanzen. Es war so ein unbeschreibliches Gefühl in so einem mega coolen Hotel, in Ecuador, am Strand, barfuß Zumba zu tanzen und dann noch zu realisieren, dass man ziemlich viele Tanzschritte kann und man fast ganz ohne probleme mittanzen kann. Nathalie und ich gehen nämlich immer zum Zumba:D Das war schon echt unbeschreiblich und da habe ich dann so richtig realisiert, dass ich jetzt ein Inbound bin, jetzt mein Jahr in Ecuador verbringe und mit den ausergewöhnlichsten Menschen aus aller Welt zusammen bin. Man kann das echt schlecht beschreiben, aber wir sind in nur fünf Tagen eine Gruppe geworden und ich vermisse die meisten jetzt schon.

Wir hatten dann jeden Tag drei Spanischstunden, die ungefähr 90-120 Minuten lang waren. Aber ehrlich gesagt hätte ich diese mir auch sparen können, denn unsere Lehrerin konnte nicht wirklich gut unterrichten und wir haben am Anfang immer nur Sachen wiederholt, die wir alle schon konnten. Als wir ih runser Problem geschildert haben, ist sie darauf leider nicht weiter eingegangen und die wichtigen Sachen haben wir nur ganz zum Schluss gemacht, aber ich bringe mir das jetzt einfach in der Schule bei.

Der Strand ist hier echt unbeschreiblich schön und die Insel (Foto) hat auch noch zum Hotel gehört, sodass man da richtig im Pazifik baden konnte. Das Baden war echt cool, aber die hohen Wellen waren echt nicht ganz ohne. Einmal wurde ich unter Wasser gedrückt und kam nicht mehr hoch- da hatte ich echt richtig Angst. Die Kraft der Wellen sollte man echt nicht unterschätzen. Aber es war so toll, an so einem Stand baden zu gehen, denn so einen tollen habe ich in meinem gesamten Leben noch nicht gesehen.

Am vorletzten Tag haben wir dann noch ganz viele Fotos mit allen Austauschschülern am Strand gemacht.
alle Austauschschüler, die in der Sierre (den Anden) wohnen

alle Deutschen

Nathalie und ich

das sind alle Austauschschüler, die auch in meinem Rotaryclub sind


Diese fünf Tagen waren meine bisher schönsten hier in Ecuador. Es ist so unbeschreiblich toll, mit Menschen aus aller Welt zusammen zu sein. Der Abschied ist vielen schon ein bisschen schwer gefallen, aber in einem Monat schon treffen wir uns alle wieder und fahren nach Manabí. Ich glaube, dass diese vier Wochen wieder voll schnell umgehen werden, denn morgen bin ich schon einen ganzen Monat hier :D
Hasta luego,
Lisa